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Kategorie: Birspark Landschaft

Birsputzete 2019

Birsputzete 2019

Am Samstag, 14. September 2019 laden die Gemeinden der Birsstadt zur Birsputzete. In Zusammenarbeit mit Fischer- und Naturschutzvereinen sowie der Bevölkerung wird die «Lebensader» des Birstals gemeinsam saubergemacht und von invasiven Neophyten befreit. Die Birsputzete bietet eine gute Gelegenheit, um den Birsraum besser kennen zu lernen und die Gemeinschaft pflegen.

Die Birsputzte findet im Rahmen des jährlichen nationalen Clean-Up-Day der IG saubere Umwelt (IGSU) statt. Sie ist Teil des «Aktionsplans Birspark Landschaft», der von acht Birsstadt-Gemeinden erarbeitet worden ist. Gemeinsam werden Massnahmen zur Förderung der Natur- und Erholungsräume entlang der Birs umgesetzt. Dabei wird auch auf den aktiven Einbezug der Birsstadt-Bevölkerung und der Vereine Wert gelegt.

Vier Vereine haben sich bereit erklärt, zusammen mit Jung und Alt am Samstag, 14. September 2019, aktiv zu werden. Folgende Angebote stehen an der Birsputzete 2019 zur Auswahl:

Fischerei-Verein Aesch-Angenstein
Birsreinigung um Schloss Angenstein/Aesch
Treffpunkt: 9.00 Uhr Mergelparkplatz Schloss Angenstein
Abschluss: 12.00 Uhr im Fischerkeller des Vereins (Schloss Angenstein)

Naturschutzverein Arlesheim
Widenacker am Dorfbach entlang Richtung Birs und den Kanal entlang Richtung Heidebrüggli vom Unrat befreien
Treffpunkt: 9.00 Uhr bei den Sportplätzen im Widenacker, Arlesheim
Abschluss: 12.00 Uhr beim Heidebrüggli

Naturschutzverein Muttenz
Birsufer von Abfall säubern entlang dem Birsuferweg im Raum Schänzli, Birsbrücke in Richtung Grenze Birsfelden und Münchenstein.
Treffpunkt: 9.00 Uhr Restaurant Crazy Horse bei der Birsbrücke, Muttenz
Abschluss: 12.00 Uhr Restaurant Crazy Horse bei der Birsbrücke, Muttenz

Fischerverein Birsfelden Rhein Birs
Birs und Birsufer von Unrat befreien
Treffpunkt: 9.00 Uhr an der Birs unter der Autobahnbrücke (Seite BL)
Abschluss: 12.00 Uhr Restaurant Crazy Horse bei der Birsbrücke, Muttenz

Allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern wird am Ende des Einsatzes ein kleiner Imbiss offeriert. Die Birsputzete findet bei jedem Wetter statt. Bitte bekleiden Sie sich dem Wetter entsprechend mit Gummistiefeln oder sonstigem robustem Schuhwerk und nehmen Sie Garten- / Arbeitshandschuhe mit. Allfällige Arbeitswerkzeuge werden bereitgestellt.

Für weitere Infos stehen Oliver Standke, Bauabteilung Aesch, oliver.standke@aesch.bl.ch, oder Eveline Sprecher, Gemeinderat Aesch, eveline.sprecher@aesch.bl.ch zur Verfügung.

Wir freuen uns auf viele helfende Hände. Fühlen Sie sich frei, auch in anderen Gemeinden als Ihrer Wohngemeinde aktiv zu werden. Die Birs fliesst durch den gesamten «Birspark Landschaft» und kennt keine Gemeindegrenzen.

Birsputzete Plakat 2019 Weltformat [download PDF]

Erlebnisweiher Reinach

Erlebnisweiher Reinach

Der Einwohnerrat hat an seiner Sitzung vom 20. Mai mit grossem Mehr den Natur- und Erlebnisweiher an der Birs gutgeheissen und den nötigen Baukredit gesprochen. Damit kann ein Schlüsselprojekt des Aktionsplans Birspark Landschaft realisiert werden.

Vorbildliche Verbindung von Bedürfnissen der Natur und der Menschen
Das Projekt schafft vielfältigen Lebensraum am Wasser für Flora und Fauna und gleichzeitig für die Bevölkerung einen Ort der Erholung in Siedlungsnähe. Im der Birs zugewandten Teil soll es den Menschen möglich sein, die Natur zu beobachten und auch anzufassen, wenn sie dies mit Vorsicht tun. Dieser Fokus deckt sich auch mit den Zielsetzungen der Gemeinde Reinach mit dem UNICEF-Label „Kinderfreundliche Gemeinde“.

Auf der abgewandten Seite hingegen sollen sich die Tiere und Pflanzen ungestört in ihren Lebensräumen entwickeln können. Auf den Kiesflächen rund um den Weiher können sich trockenheitsliebende Pflanzen aus der benachbarten Reinacher Heide ausbreiten, im und am Wasser sollen Libelle, Erdkröte, Grasfrosch sowie an Land verschiedene Falter und Käfer leben.

Naherholungsraum für die Birsstadt
Gemäss Raumkonzept Birsstadt 2035 müssen sich Frei- und Grünräume parallel zur erwarteten Bevölkerungs- und Arbeitsplatzzunahme in Reinach und im angrenzenden Arlesheimer Gewerbegebiet Schoren entwickeln. Schon heute zählt die Reinacher Heide jährlich 100’000 Besucherinnen und Besucher und stösst damit an ihre Grenzen. Mit dem 1100 m2 grossen Natur- und Erlebnisweiher schafft Reinach einen attraktiven naturbezogenen Ort auf der Kiesfläche der ehemaligen ARA, der das Naherholungsgebiet für Gross und Klein erweitert.

Entgegen dem Vorschlag des Gemeinderates hat der Einwohnerrat an seiner Sitzung vom 20. Mai beschlossen, auf eine fixe Wasserleitung zu verzichten. Im Bedarfsfall z.B. bei sommerlicher Trockenheit, soll mit temporären Schlauchverbindungen Wasser zugeführt werden. Der Weiher ist zwar mit einer Kautschukfolie gut abgedichtet, verfügt aber über keinen natürlichen Zufluss, der fehlende Niederschläge ausgleichen könnte. Auch die geplante Grillstelle fand beim Einwohnerrat keine Zustimmung.

Der Aktionsplan Birspark Landschaft verbindet Schutz und Nutzung des Birsraumes
Die sechs Gemeinden Aesch, Arlesheim, Dornach, Münchenstein, Muttenz und Reinach haben im März 2016 den Aktionsplan Birspark Landschaft verabschiedet. Dieser verbindet den Schutz und die Nutzung des Birsraumes und dessen Umgebung. Bestandteil des Aktionsplans sind u.a. sieben Schlüsselprojekte, wie beispielsweise der Natur- und Erlebnisweiher in Reinach. Die Arbeitsgruppe Birspark Landschaft arbeitet wo immer möglich gemeindeübergreifend an der Stärkung und Entwicklung dieses wichtigen Lebens- und Erholungsraumes der Birsstadt. Mehr Informationen finden Sie hier.

Bildlegende: Der Standort des Naturprojektes (Kiesfläche an der Birs, unten rechts) als Beitrag zur Aufwertung des grünen Bands der Birsstadt

Labelisierung Birspark Landschaft

Labelisierung Birspark Landschaft

Das IBA Projekt Birspark Landschaft des Vereins Birsstadt erhält im April 2019 die Labelisierung durch den Lenkungsausschuss der IBA Basel 2020. Damit ist ein wichtiger Schritt auf der Zielgeraden zur geplanten Schlussausstellung im Jahr 2020 erreicht.

Das Kuratorium befindet, dass das IBA Projekt Birspark Landschaft ein beispielhaftes Projekt, sowohl aufgrund seiner Langlebigkeit als auch der Qualität des Prozesses und der Verwirklichung, ist. Die Landschaft des Birsparks ist anlässlich der Preisverleihung «Landschaft des Jahres» anerkannt und ausgezeichnet worden, was die Gebietskörperschaften als Verpflichtung gegenüber der qualitativen Entwicklung und Kooperation angenommen haben. Das IBA Projekt trägt vor allem zur Verstärkung der ökologischen Korridore und der Verbesserung der Lebensqualität innerhalb der trinationalen Agglomeration bei. Seit 2016 hat sich die Gruppe der Gebietskörperschaften verstärkt und der Verein Birsstadt wurde zudem gegründet. Dieser Verein garantiert eine langfristige Trägerschaft und eine konzentrierte Finanzierung. Von jetzt an bis 2020 und darüber hinaus sind zahlreiche Massnahmen vorgesehen. Ebenso sind Aktionen der Sensibilisierung und Kommunikation eingeleitet worden.
Um in den trinationalen Rahmen eingegliedert zu werden, werden Synergien zwischen der Projektgruppe IBA Rheinliebe und Birspark Landschaft gesucht. Die gemeinsam definierten und umgesetzten Massnahmen und die vorbildliche Zusammenarbeit machen das qualitative und einzigartige IBA Projekt Birspark Landschaft zu einem Modellprojekt auf internationalen Ebene.

Birsputzete 15. September 2018

Birsputzete 15. September 2018

Am kommenden Samstag, 15. September 2018, laden die Gemeinden der Birsstadt zur Birsputzete. In Zusammenarbeit mit Fischer- und Naturschutzvereinen sowie der Bevölkerung wird die „Lebensader“ des Birstals gemeinsam gesäubert und von invasiven Neophyten befreit. Die Birsputzete bietet eine gute Gelegnheit, um den Birsraum besser kennenzulernen und die Gemeinschaft zu pflegen.

Die Birsputzete ist Teil des „Aktionsplans Birspark Landschaft„, der von acht Gemeinden der Birsstadt-Gemeinden erarbeitet worden ist. Gemeinsam werden Massnahmen zur Förderung der Natur- und Erholungsräume entlang der Birs umgesetzt. Dabei wird auch auf den aktiven Einbezug der Birsstadt-Bevölkerung und der Vereine Wert gelegt.

Individuelle Treffpunkte siehe Webseiten der Gemeinden.