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Category: Energie-Region

Bring- und Holtag war gestern: Jetzt wird’s nachhaltig!

Bring- und Holtag war gestern: Jetzt wird’s nachhaltig!

Die traditionellen «Bring- und Holtage» der Gemeinden werden in naher Zukunft durch zeitgemässe Formate abgelöst. Die Energie-Region Birsstadt treibt diesen Wandel voran.

Die Arbeitsgruppe Energie-Region Birsstadt trifft sich regelmässig, um sich über aktuelle Themen aus den Bereichen Umwelt und Energie zu unterhalten. Dabei ist das Thema der traditionellen «Bring- und Holtage» vermehrt auf die Agenda gerückt. Man merkte vermehrt, dass diese Aktionstage in den Gemeinden auch missbraucht wurden, um kostenlos Material zu entsorgen. Dies widerspricht dem Credo der Energie-Region Birsstadt diametral. Aus diesem Grund möchten die Gemeinden in Zukunft Formate anbieten, welche dem Zeitgeist entsprechen und den nachhaltigen und umweltgerechten Umgang mit Materialien fördern. So können bereits einige Aktionstage präsentiert werden, welche in die neue Richtung weisen. Mit Referaten zum Thema naturnahe Gärten und Informationsständen, Repair Cafés, Pflanzen- und Kleidertauschbörsen, Kompostberatung und vielem mehr wird ein farbenfrohes Programm geboten.

  • Sa, 29. März 2025, 10-14 Uhr, Münchenstein, Umwelttag zum Thema „Natur im Siedlungsgebiet“, KUSPO
  • Sa, 3. Mai 2025, Arlesheim, Repair-Café am Frühlingsmarkt
  • Sa, 10. Mai 2025, Reinach, Sonderabfall, Velosammlung, Neophyten raus – natur rein Aktion, Stand Neophyten-Team, Repair-Café
  • Sa, 17. Mai 2025, Muttenz, Walk-in-Closet, Pflanzentauschbörse, Spielzeugbörse, Repair-Café
  • Sa, 14. Juni 2025, Pfeffingen, Repair-Café im Rahmen des Entsorgungstags

Die Gemeinden freuen sich auf ein interessiertes Publikum.

Birsstadt-Gemeinden belohnen Velofahrende

Birsstadt-Gemeinden belohnen Velofahrende

Im September findet wieder Cyclomania, die schweizweite Velo-Challenge für Gemeinden, statt. Auch die Birsstadt-Gemeinden sind mit dabei. Vom 1. bis am 30. September kann die Bevölkerung für die Velo-Challenge Energie-Region Birsstadt fleissig in die Pedale treten und Preise gewinnen.

Wer auf zwei Räder setzt, ist nachhaltig unterwegs, fördert die Gesundheit und kommt rasch ans Ziel. Deshalb führt die Energie-Region Birsstadt eine der insgesamt 32 regionalen Cyclomania-Challenges durch. Die Aktion findet vom 1. bis am 30. September statt. Alle Einwohner:innen der Birsstadt-Gemeinden sind aufgerufen für die Energie-Region Birsstadt in die Pedale zu treten. 

Mitmachen ist einfach: Kostenlose Cyclomania-App herunterladen, zur Velo Challenge Energie-Region Birsstadt anmelden, Velo fahren und Punkte sammeln. Auf dem Weg zum Ziel winken Sofortpreise. Wer mit 60 Punkten die Challenge abschliesst, nimmt an der Verlosung diverser Sachpreise im Wert von über 13‘000 Franken teil. Zusätzlich verlost die Energie-Region Birsstadt als Hauptpreis ein Jahresabo im Wert von 699 Franken gesponsert von update Fitness. Ausserdem werden die drei Gemeinden oder Regionen mit den meisten und aktivsten Teilnehmenden ausgezeichnet.

Die Veloinfrastruktur in der Birsstadt verbessern helfen

Mit den über die App getrackten Velostrecken liefern die Teilnehmenden wichtige Informationen zu Gunsten einer velofreundlichen Infrastruktur. Die Daten werden anonymisiert und auf einer Karte aufbereitet. Daraus können Erkenntnisse über den Veloverkehr abgeleitet werden. Diese Informationen unterstützen die Planung und den Ausbau des Velowegnetzes in der Birsstadt, so dass Velofahrende in Zukunft noch sicherer und bequemer unterwegs sind.

Cyclomania ist die schweizweite Mitmachaktion für Gemeinden von Pro Velo in Zusammenarbeit mit der Panter AG und mit der Unterstützung von EnergieSchweiz.

Weitere Informationen zur Velo Challenge Energie-Region Birsstadt gibt es unter https://www.cyclomania.ch/challenges/2024-velo-challenge-energie-region-birsstadt

Die App ist für Android und IOS-Geräte verfügbar und kann über www.cyclomania.ch heruntergeladen werden.

Infoabende zu Energiethemen in der Birsstadt

Infoabende zu Energiethemen in der Birsstadt


Die Energie-Region Birsstadt führt im Oktober und November gemeinsam mit Primeo Energie Infoabende zum Thema Energie durch. Es geht unter anderem darum, wie sich Energie sparen, produzieren und speichern lässt. Daneben stehen den Gästen auch die Berater der öffentlichen Baselbieter Energieberatung zur Verfügung.

Die Energiewende stellt die Gesellschaft vor neue Herausforderungen. Die Energieversorgung muss auf erneuerbare Energieträger umgestellt werden, gleichzeitig gilt es, Versorgungssicherheit und Netzstabilität weiterhin zu garantieren. Damit dies gelingt, ist es wichtig, entsprechende Massnahmen zu treffen und gemeinsam zu handeln. Neben den Energieversorgern kommt dabei zunehmend auch der Bevölkerung eine wichtige Rolle zu.

Auf vier Infoveranstaltungen in Aesch, Arlesheim, Muttenz und Reinach informieren Experten über Themen wie energetische Gebäudemodernisierung, Energiesparmassnahmen und Fördermöglichkeiten. Ausserdem geben sie Antworten auf die Frage, wie im kommenden Winter einer möglichen Energiemangellage vorgebeugt werden kann.

Nach den Vorträgen können Besucherinnen und Besucher sich bei verschiedenen Ausstellern über Lösungen informieren. Es wird Informationen zum GEAK, zu Gebäudesanierung, Wohn- und Hausautomationslösungen, Photovoltaik, E-Mobilität und Heizungsersatz geben. Ausserdem bietet Primeo Energie gemeinsam mit der öffentlichen Baselbieter Energieberatung eine kostenlose Erst- und Vorgehensberatung für Private und Gewerbe an. Hierzu müssten Interessierte die wichtigsten Energiedaten ihrer Wohnung oder ihres Hauses mitbringen.

Eingeladen sind alle Einwohnerinnen und Einwohner aus der ganzen Birsstadt.

Anmeldung und weitere Informationen: birsstadt2023.primeo-energie.ch

Termine:
Mittwoch, 25. Oktober 2023, 18 Uhr in Arlesheim – abgesagt
Mittwoch, 8. November 2023, 18 Uhr in Reinach – abgesagt
Mittwoch, 15. November 2023, 18 Uhr in Aesch
Dienstag, 28. November 2023, 18 Uhr in Muttenz

Lichterzauber zu Weihnachten: Weniger ist mehr

Lichterzauber zu Weihnachten: Weniger ist mehr

Es gibt eine lange Tradition, die dunkle Weihnachtszeit mit Licht zu erhellen. Was früher mit Kerzen geschah, erfolgt heute mit elektrischem Licht. Neben dem Tannenbaum in den Wohnungen wird heute auch der Aussenbereich mit Lichtern geschmückt. Lichtdekorationen zieren Balkone, Fenster und Gärten sowie Strassen und Schaufenster. 10% des Stromverbrauchs für Weihnachtsbeleuchtung entfällt auf die Gemeinden. Die restlichen 90% werden je hälftig durch Geschäfte und private Haushalte verursacht.

Die dunkle Winterzeit ist für viele Menschen eine schwierige Zeit. So bringt der Lichterzauber den Menschen auf psychologischer Ebene Wärme in die Herzen. Damit entsteht für die Gemeinden nun eine Pattsituation. Wie sind die Energie-Sparapelle zu gewichten? Soll auf die Weihnachtsbeleuchtung verzichtet werden?

Die Arbeitsgruppe Energieregion Birsstadt hat sich aus aktuellem Anlass mit dem Thema «Energiesparen im öffentlichen Raum» befasst. Sie will – neben dem fortschreitenden Ersatz der konventionellen Leuchtmittel bei der Strassenbeleuchtung – einen weiteren saisonalen Beitrag zum Energiesparen leisten.

Die Gemeinden der Birsstadt haben sich deshalb für eine reduzierte Weihnachtsbeleuchtung ausgesprochen. Dabei reichen die Massnahmen von verkürzten Beleuchtungszeiten über Reduktion der Anzahl Leuchtmittel bis zum Teilverzicht. Die konkrete Umsetzung regelt jede Gemeinde selbst, es gibt keine allgemein verbindliche Vorgabe.

Die Birsstadt setzt sich nicht erst seit der aktuellen Energie-Debatte mit dem Thema Licht auseinander. In der Arbeitsgruppe Birsstadt Landschaft wurde aufgrund des Aktionsplanes aus dem Jahr 2016 ein Vorgehenskonzept für den «Lichtarmen Birskorridor» entwickelt. Dabei geht es nebst der Optimierung und Reduzierung von Licht auch um den Schutz der Biodiversität. Zwei Massnahmen daraus sind die Notwendigkeit und das Zeitmanagement beziehungsweise die Steuerung. Daraus abgeleitet könnte die Weihnachtsbeleuchtung dieses Jahr auch auf privater Ebene auf einen massvollen Einsatz von Lichtquellen reduziert und zeitlich begrenzt werden. Deshalb lautet das Motto in der Birsstadt für die Weihnachtszeit: weniger ist mehr.

Beleuchteter Weihnachtsbaum bei der Gemeindeverwaltung Münchenstein

Energie-Region Birsstadt sammelt 560 Velos für Afrika

Energie-Region Birsstadt sammelt 560 Velos für Afrika

Im September 2022 haben acht Birsstadt-Gemeinden an der Velo-Sammelaktion für Afrika «Velafrica» teilgenommen. Rund 560 Fahrräder wurden abgegeben.

Die Birsstadt-Gemeinden Aesch, Arlesheim, Birsfelden, Dornach, Münchenstein, Muttenz, Pfeffingen und Reinach sind dem Aufruf von Velafrica gefolgt und haben während einer Woche ungenutzte Fahrräder gesammelt.

Die gemeinnützige Organisation sammelt ausgemusterte Velos, macht sie wieder flott und verschifft sie nach Afrika. Jährlich gelangen über 20’000 Drahtesel aus der Schweiz in den Süden und erleichtern dort das Leben der Bevölkerung. Die Menschen in Westafrika, Burkina Faso, Tansania, Madagaskar und Südafrika erhalten mit den gespendeten Velos leichteren Zugang zu Bildung und medizinischen Einrichtungen, und sie eröffnen ihnen wirtschaftliche Chancen.

Die Organisation Velafrica fördert, nebst der Mobilität, den Aufbau von Werkstätten und bildet Mechanikerinnen und Mechaniker aus. Es entstehen Arbeitsplätze und Einkommensmöglichkeiten in der Velomontage, Reparatur und im Vertrieb. In der Schweiz arbeitet Velafrica mit sozialen Einrichtungen zusammen, die Erwerbslose und Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen beschäftigen.

Velo-Sammelanlass Velafrica der Energie-Region Birsstadt

Velo-Sammelanlass Velafrica der Energie-Region Birsstadt

Raus aus dem Keller und ab in den Süden

Der Winter kommt. Höchste Zeit, Keller und Garage aufzuräumen und Platz zu schaffen für Gartenmöbel und Sonnenschirm. Aber wohin mit den Velos, die ungenutzt herumstehen? Fürs Altmetall sind sie viel zu schade. Spenden Sie Ihr Velo Velafrica.

Die Organisation sammelt seit 1993 ausgediente Velos und exportiert sie zu Partnerunternehmen nach Afrika.

Energie-Region Birsstadt sammelt mit!

Vom Montag,19.9.2022 bis Samstag, 24.9.2022 werden in den Birsstadt-Gemeinden Aesch, Arlesheim, Birsfelden, Dornach, Münchenstein, Muttenz, Pfeffingen und Reinach Sammel-Aktionen durchgeführt. Informieren Sie sich in den Amtlichen Mitteilungen über Ort und Zeitpunkt der Sammelaktion oder unter www.velafrica.ch/Aktion-Birsstadt.

Perspektiven schaffen in Afrika

Stellen Sie sich vor, der Wasserhahn ist nicht nur ein paar Schritte entfernt, sondern Sie müssen mehrere Kilometer zum Brunnen laufen. Der nächste Markt ist ein Tagesmarsch entfernt. Ihre Kinder sind stundenlang zu Fuss unterwegs, um in die Schule zu kommen. Für viele Menschen in ländlichen Regionen Afrikas ist das Alltag. Ein Velo verändert hier das Leben eines Kindes, einer Familie, einer ganzen Dorfgemeinschaft. Velos reduzieren Armut. Wer ein Velo hat, kann deutlich mehr transportieren und wesentlich grössere Distanzen zurücklegen. Es bleibt mehr Zeit zum Lernen oder zur Bewirtschaftung der Felder. Das preisgekrönte Programm von Velafrica schafft auch in der Schweiz neue Perspektiven. In 34 sozialen Institutionen werden die Velos fahrtüchtig gemacht und für den Export vorbereitet.

Velafrica in Kürze

Vor 29 Jahren verliessen die ersten 300 Recycling-Velos die Schweiz Richtung Ghana. Über 250’000 sind es bis heute. Pro Jahr gelangen rund 50 Schiffscontainer mit mehr als 20’000 aufbereiteten und fahrtüchtigen Schweizer Velos zu den Partnern in Afrika. Beliefert werden vier Veloläden in Westafrika und fünf Velozentren in Burkina Faso, Tansania, Madagaskar und Südafrika.

Velafrica exportiert nicht nur ausgediente Velos aus der Schweiz nach Afrika, sondern transportiert auch Wissen. Gemeinsam mit lokalen Partnern baut die gemeinnützige Organisation Velowerkstätten auf, führt Schulungen durch und bildet Mechanikerinnen und Mechaniker aus. Es entstehen Arbeitsplätze und Einkommensmöglichkeiten in der Velomontage, Reparatur und im Vertrieb.

In der Schweiz arbeitet Velafrica mit sozialen Einrichtungen zusammen, die Erwerbslose und Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen beschäftigen. Die Frauen und Männer in den Partnerwerkstätten setzen die Velos instand und bereiten sie für den Transport vor. So wird Integrationsarbeit in der Schweiz mit Entwicklungszusammenarbeit in Afrika verbunden.

Mitmachen und Leben verändern

Velafrica nimmt Velos in jedem Zustand entgegen. Velos, die nicht repariert werden können, werden zu Ersatzteilen verarbeitet.

Nächster Sammelanlass siehe Amtliche Mitteilungen Ihrer Gemeinde.

GemeindeSammelortSammelterminZeit
PfeffingenWerkhof Pfeffingen22.09.20228.00 – 12.00 Uhr / 13.30 – 17.00 Uhr
AeschWerkhofganzjährige SammlungMo – Fr von 7.30 – 11.45 Uhr
DornachWerkhof Dornach19. – 21.9. + 23.9.20228.00 – 12.00 Uhr / 13.15 – 16.15 Uhr
ArlesheimBadhofscheune21.09.202216.30 – 18.30 Uhr
ReinachWerkhof Strassen19. – 23.9.20228.00 – 12.00 Uhr / 13.00 – 16.00 Uhr
MünchensteinWerkhof Münchenstein21. + 23.9.202213.00 – 16.00 Uhr
MuttenzWerkhof Muttenz19. – 23.9.202213.00 – 15.00 Uhr
BirsfeldenWerkhof Birsfelden19. – 23.9.20227.30 – 16.30 Uhr
Mobilitätswoche 2022

Mobilitätswoche 2022

Du willst Mobilität ausprobieren, testen und Neues erleben? Dich und andere bewegen? Die Mobilitätswoche Basel bietet dir all das und noch mehr – spontan und kostenlos! Während drei Tagen erwartet dich ein vielseitiges Programm. Auch der Verein Birsstadt unterstützt die Mobilitätswoche. Weitere Informationen

Die Birsstadt fährt Pick-e-Bike

Die Birsstadt fährt Pick-e-Bike

Anfang Januar 2022 wurde das Angebot von Pick-e-Bike in der Birsstadt auf ein grösseres Gebiet ausgeweitet. Grundlage dafür bietet der Rahmenvertrag, der zwischen Pick-e-Bike AG und dem Verein Birsstadt im Juni 2021 abgeschlossen wurde. Das Angebot ist damit durchgängig und grenzüberschreitend nutzbar und gewährleistet eine gute Anbindung an andere Gemeinden und die Stadt Basel.

Neu sind die Gemeinden Aesch, Arlesheim, Birsfelden, Dornach, Duggingen, Pfeffingen und Reinach offiziell an das Vermietsystem von Pick-e-Bike angeschlossen. In Muttenz – und voraussichtlich zukünftig auch in Münchenstein – werden die Mietvelos an definierten Stationen verfügbar sein. Damit wird die Erreichbarkeit deutlich verbessert und Wege verkürzt. Die Birsstadt fördert damit ein grenzüberschreitendes Angebot, welches eine ideale Ergänzung zu den bestehenden ÖV-Verbindungen darstellt. Das Angebot bietet nebst dem direkten Weg nach Basel auch eine gute Anbindung auf den Tangentialen wie zum Beispiel ins Leimental und auch ins Laufental. Einige Wohn- und Gewerbegebiete sind mit den Mietvelos besser erschlossen.

In den vergangenen Jahren konnte in der Region Basel gute Erfahrungen mit Pick-e-Bike gesammelt werden und das Angebot wird rege genutzt. Neu bietet auch die Verbindung zum U-Abo mit Vergünstigungen einen hohen Nutzervorteil. Im 2021 wurden die Fahrzeuge von Pick-e-Bike komplett erneuert und auf den neuesten Stand gebracht. Momentan stehen 500 Mietvelos in der Region zum Ausleihen parat.

Die angeschlossenen Gemeinden der Birsstadt können anhand eines Statistikprogrammes die Nutzerdaten jederzeit auswerten und beobachten. Bereits jetzt sind viele Einwohnerinnen und Einwohner der Birsstadt mit einem Leihvelo von Pick-e-Bike unterwegs. Der Vergleich mit der Ausweitung des Betriebsgebiets im 2022 dürfte spannend werden.

Die Birsstadt hat sich die Förderung des Langsamverkehrs und die Reduktion des motorisierten Autoverkehrs auf die Fahne geschrieben. Im Mobilitätskonzept Birsstadt, welches derzeit erarbeitet wird, ist der Fokus ebenfalls auf den Ausbau des Veloverkehrs und auf den Bau der Veloschnellroute Birsstadt gesetzt. Das Angebot von Pick-e-Bike ist ein weiterer Meilenstein auf dem Weg in eine verantwortungsvolle Zukunft.

Möchten auch Sie das neue Angebot von Pick-e-Bike in der Birsstadt nutzen? Dann laden Sie noch heute die App auf www.pickebike.ch herunter!

Bild: «Désirée Jaun, Gemeinderätin in Birsfelden, nutzt das neue Angebot von Pick-e-Bike für ihre Fahrt durch den Birsraum»

Fördergelder für die Energie-Region Birsstadt

Fördergelder für die Energie-Region Birsstadt

Das Bundesamt für Energie startete im Mai 2021 die Ausschreibung für ein neues Förderprogramm für Städte, Gemeinden und Regionen, die eine aktive Energie- und Klimapolitik verfolgen. Die Energie-Region Birsstadt erhielt in der Kategorie «Energie-Region» den Zuschlag, um die beiden Projekte «Regionale Energiebilanz und Energieleitbild» sowie den «Aktionsplan Klimaadaption» umzusetzen.

Städte, Gemeinden und Regionen spielen eine entscheidende Rolle, um die Ziele der Schweizer Energiestrategie 2050 sowie des Pariser Klimaabkommens zu erreichen. Um ihre Projekte gezielt zu fördern, unterstützt das Bundesamt für Energie im Rahmen des BFE-Programms «EnergieSchweiz für Gemeinden» Gemeinden und Regionen.

Zuschlag in den Kategorien «Energie-Region» und «temporäre Projekte»
Dieses Jahr haben sich 330 Gemeinden in verschiedenen Förderkategorien um eine Projektförderung beworben. In der Kategorie «temporäre Projekte» werden Projekte unterstützt, die Informationen vermitteln und Anreize schaffen, um Photovoltaikanlagen oder erneuerbare Heizsysteme zu installieren. In der Energie-Region Birsstadt wurden hierzu im Herbst 2021 bereits fünf sehr erfolgreiche Veranstaltungen «erneuerbar heizen» mit über 570 Besucherinnen und Besuchern durchgeführt.

Die Kategorie «Energie-Region» unterstützt interkommunale, regionale Aktivitäten bei der Planung für erneuerbare Energien und Effizienzmassnahmen. Sie richtet sich an Städte und Gemeinden in einem bestehenden interkommunalen Verbund sowie Verbände und Organisationen mit einem direkten Einbezug von Städten und Gemeinden. 22 Projekteingaben in der Kategorie «Energie-Region» haben den Zuschlag erhalten. Dazu gehören auch die zwei Projekte „regionale Energiebilanz und Energieleitbild“ und „Aktionsplan Klimaadaption“ der Energie-Region Birsstadt.

Regionale Energiebilanz und Energieleitbild
Die regionale Energiebilanz der Birsstadt stammt aus dem Jahr 2015 und wird nun im kommenden Jahr aktualisiert und ergänzt. Dadurch kann die Entwicklung und die Erreichung der gesetzten Ziele überprüft werden und Handlungsbedarf wird sichtbar. Das Energieleitbild wird qualitative und quantitative Ziele enthalten und auf den bestehenden kommunalen Energiezielen aufgebaut. Es wird durch die politischen Verantwortlichen verabschiedet werden und gibt so Stossrichtungen für weitere regionale Energie- und Umweltprojekte in der Region.

Aktionsplan Klimaadaption
Neben verschiedenen Projekten, welche zum Klimaschutz und somit zur Reduzierung der Treibhausgase beitragen, wollen sich die Birsstadt-Gemeinden neu den herausfordernden Auswirkungen des Klimawandels stellen. Deren Folgen wie zum Beispiel die Zunahme von Hitzetagen, trockene Sommer und Starkniederschläge sind bereits spürbar und werden sich zukünftig wohl verstärken. Mit der Erarbeitung des Aktionsplans Klimaadaption werden Massnahmen entwickeln, mit denen die negativen Auswirkungen des Klimawandels im Siedlungsgebiet vermindert werden.

Die Gewinnerinnen haben nun zwei Jahre Zeit, ihre Projekte umzusetzen.

Bildlegende: Baumpflanzungen auf Dächern – wie hier auf dem Dach von uptownBasel in Arlesheim – sind effiziente Massnahmen gegen Auswirkungen des Klimawandels.
Fotograf: Daniel Fröhlich, Fontana Landschaftsarchitektur GmbH

Velofahren spart Zeit und Nerven

Velofahren spart Zeit und Nerven

Im Kurzinterview erzählt Elena Römer, Mitarbeitende auf der Gemeindeverwaltung Birsfelden, warum sie in der Region gerne Velo fährt und warum sie bei der schweizweiten Umfrage zur Veloinfrastruktur von Prix Velo mitgemacht hat.

Auf welcher Strecke fährst Du am meisten Velo?
Am meisten fahre ich mit dem Velo der Birs entlang von Muttenz nach Birsfelden.

Fühlst Du dich auf dieser Strecke sicher?
Seit den Anpassungen für Velofahrer an der Birseckstrasse (Velostreifen und Velofahren auf dem Trottoir) fühle ich mich auf dieser Strecke noch viel sicherer.

Sind die Velowege gut ausgebaut?
Zu einem Grossteil ja.

Gibt es Verbesserungsmöglichkeiten für Velofahrer?
Die Ampelschaltung in Birsfelden könnte besser auf Velofahrer eingestellt werden. Oft stehe ich sehr lange mitten auf der Strasse und die Ampel nimmt mich als Verkehrsteilnehmer nicht wahr. Erst wenn ein Auto kommt, wird es grün. Eine weitere Verbesserung sehe ich in Muttenz. Es wäre toll, wenn der Weg vom Schänzli nach Birsfelden entlang der Birs unterhalb der Tramlinie und der St. Jakobsstrasse für Velofahrer ausgebaut werden könnte. Dies würde die Fahrt noch sicherer machen und die Fahrdauer verkürzen.

Warum fährst Du mit dem Velo?
Ich verbringe Zeit draussen, bewege mich und mache etwas Gutes für die Umwelt, zudem umgehe ich den Feierabendverkehr und spare so viel Zeit und Nerven.

Warum hast du an der Umfrage von Prix Velo teilgenommen?
Ich sehe darin eine gute Möglichkeit meine Meinung zu sagen und Verbesserungsvorschläge einzubringen.

Möchten auch Sie Ihre Meinung zum Angebot und zur Sicherheit der Velorouten in der Birsstadt abgeben und spannende Preise gewinnen? Dann nehmen Sie an der Prix Velo-Umfrage teil! www.prixvelo.ch