Energie-Region

Energie-Region

Die Birsstadt-Gemeinden Aesch, Arlesheim, Birsfelden, Dornach, Münchenstein, Muttenz, Pfeffingen und Reinach arbeiten als Energie-Region Birsstadt und bei Mobilitätsprojekten zusammen. Sie wollen gemeinsam erneuerbare und lokale Energien optimal nutzen. Sie streben überkommunale Lösungen im Energie- und Mobilitätsbereich an

Viele Gemeinden im Birseck tragen schon seit Jahren das Energiestadt-Label. Sie verpflichten sich damit zu einer nachhaltigen Energiepolitik. Im Rahmen eines Pilotprojekts haben sich die Gemeinden Aesch, Arlesheim, Birsfelden, Dornach, Münchenstein, Muttenz, Pfeffingen und Reinach zur Energie-Region Birsstadt zusammengeschlossen.

Die acht Gemeinden der Energie-Region Birsstadt koordinieren ihre Bedürfnisse und verfolgen gemeinsame Projekte im Energiebereich.

Unterstützung vom Bund
Unterstützt werden die Gemeinden der Birsstadt dabei vom Bundesamt für Energie (BFE), das im vergangenen August neben der Birsstadt sieben weitere Schweizer Regionen für das Projekt ausgewählt hat. Die Energie-Regionen werden vom Bundesamt für Energie eng betreut. Gemeinden, die Mitglied einer Energie-Region sind, stehen speziell ausgebildete Energie-Region-Beraterinnen und -Berater zur Verfügung.

Der Bund engagiert sich auch finanziell. Er übernimmt die Kosten für die Erstellung von Energiebilanzen und Potenzialeinschätzungen in Bezug auf Energieeffizienz und erneuerbare Energien. Ausserdem finanziert das Bundesamt für Energie Machbarkeitsstudien, wenn es um die konkrete Umsetzung von Projekten geht.

Regionale Energieplanung
Im Rahmen des Energie-Regionen-Projekts wurde im 2015 über die ganze Region eine Energiebilanz erstellt und eine Potenzialabschätzung gemacht. Dabei wurde festgestellt, dass ein Grossteil der bestehenden Wärmeverbunde mit fossilen Wärmeträgern betrieben wird. Als Grundlage für eine Regionale Energieplanung und für die Entkarbonisierung der Wärmeverbunde wurde beauftragt, alle Wärmeverbunde detailliert zu erfassen und darzustellen.

Aktionsplan Mobilität
Zum Erreichen der gesetzten 2000-Watt-Ziele spielt der Umgang mit der Mobilität eine zentrale Rolle, da damit ein sehr hoher Energieverbrauch verbunden ist. Das Konzept „Nachhaltige Mobilität“, neu „Aktionsplan Mobilität“ hat somit zur Aufgabe, einen wichtigen Beitrag zum Erreichen dieser Ziele zu leisten. Der Aktionsplan Mobilität hat zum Ziel, viele verschiedenen Aspekte, die im Einflussbereich der Gemeinden stehen, abzudecken und dabei die bestehenden Planungsinstrumente auf kommunaler und kantonaler Ebene zu berücksichtigen. Weiter gilt es, alle mobilitätsrelevanten Gremien (Verkehrs- und Raumplanung) einzubeziehen.

Der Verein Birsstadt ist Mitglied beim Verein e-mola.ch.

Kontakt: Christoph Tóth, Umweltbildung + Energieberatung